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Ich bereue die Entscheidung einen Server bei netcup gemietet zu haben von Tag zu Tag mehr. So ein derbe unbrauchbares Control Panel, Produkte die nicht richtig funktionieren, .. . In Zukunft lieber wieder woanders hosten. Auch wenn es teurer ist.

@psy kann ich nicht nachvollziehen

beziehe seit Jahren Server bei denen, läuft alles stabil und unauffällig

Gut, Control-Panel und Co sehen aus wie aus wie 20 Jahre alt und Features fehlen evtl.

Aber alles besser als permanente "Geplante Down-Time in 15min!"-Mails, die man immer Morgens um 8 erhält, was ich bei anderen Betreibern hatte

@drazraeltod Die drehenden Platten in meinem Server sind so arschlahm, das ein Borg Backup in der Zwischenzeit bald ne zweistellige Stundenanzahl braucht um durchzulaufen (nur für diese Instanz hier!).

Dazu loggt mich das CCP ständig aus, kann nur einen gleichzeitigen Tab, lässt mich "pendig operations" nicht abbrechen, ... .
Um Snapshots nutzen zu können soll ich ne "storage optimization" laufen lassen, die nicht verfügbar ist, ... .

Insgesamt bin ich absolut unzufrieden damit.

@psy gut, Performance ist einfach nicht mein Problem - ich brauche keine und miete eine überdimmensionierte Kiste

CCP nutze ich halt auch nur selten - Snapshots z.B. glaube noch nie

meine Bedürfnisse sind offensichtlich völlig andere als deine

@psy @drazraeltod Die Backup Kisten von Netcup sind eher unbenutzbar. Die Snapshot Funktion im CCP würde ich auch eher meiden. Davon abgesehen sind die Netcup VMs recht gut, performant, sehr zuverlässig und sehr günstig.

@basisbit @drazraeltod Die Instanz hier läuft auf nem RS 1000 SAS G7SEa1 und die Platte ist furchtbar unperformant :/

Günstig isses, das ist wahr.

@basisbit @drazraeltod Achso, vielleicht als Ergänzung: Ich backuppe nicht zu netcup, sondern zu nem anderen Hoster. Das Bottleneck ist definitiv die Platte an der Stelle, Netzwerk und remote könnten deutlich mehr.

@psy
Hast du konkrete Zahlen zur Größe der Daten, Anzahl der Dateien und zum erreichbaren Durchsatz der Platten?

Habe bei netcup selbst nur SSDs und spät in der Nacht ist das auch flott und über den Tag noch brauchbar.
@basisbit @drazraeltod

@gom @basisbit @drazraeltod Hab gerade aufgeräumt, mal schauen wie das Backup heute Nacht dann performt. Grundsätzlich viele kleine Dateien, was nicht gerade förderlich ist.

@gom @basisbit @drazraeltod hdparm -tT sagt folgendes:

/dev/sda:
Timing cached reads: 16782 MB in 1.99 seconds = 8434.19 MB/sec
Timing buffered disk reads: 1310 MB in 3.00 seconds = 436.61 MB/sec

@gom @basisbit @drazraeltod Da ich heute Nacht doch keine Backups fahren werde (sondern stattdessen die Storage Optimierung laufen lassen werde), hab ich das Backup mal vorgezogen. Läuft jetzt seit gut 2h, aktuell 30GB indexiert, gut 300k Dateien.

@psy @basisbit @drazraeltod "drehende Platten" die bei 95% Auslastung 3ms Latenz schaffen würde ich als extrem gut bezeichnen, vor allem wenn da Borg jede Datei einzeln anfasst. Da würde ich fast schon vermuten, dass da eine Cacheebene zwischen Instanz und Speicher hängt und allerhand I/O direkt abfängt.

@psy @basisbit @drazraeltod Was die Storageoptimierung angeht, ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist beim Gast anzufangen. Ohne BTRFS defrag und balance beim Gast kann netcups Optimierung fast nichts ausrichten.

Was das Backup angeht, nenn mich faul, aber ich verschiebe (inkrementelle) BTRFS Images, was meist deutlich flotter geht als Borg.

@drazraeltod @psy Hoster, die in 2020 ihr IPv6-Setup in einem Zustand wie bei NetCup haben, kann ich nicht ernst nehmen. Das ist dann einfach zu billig.

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