Ich teste seit ein paar Wochen GrapheneOS und an sich ist das zwar ganz geil, tbh fehlt mir aber doch einiges. Bevor ich das Projekt nun vorerst wieder einstampfe frag ich mal hier.

Habt ihr Lösungen für folgende Dinge:
* Push-Notificatioons
* swype Keyboard
* Threema, Signal, Rocketchat, ..
* Apps die zwingend Google voraussetzen?

Disclaimer: Hab mich noch nicht mit unterschiedlichen Profilen beschäftigt.

@psy ich hab jetzt keine Ahnung von GrapheneOS im speziellen, aber ich glaube Push-Notifications allgemein bekommst du da nur über MicroG oder OpenGApps nachinstallieren. Same for Dinge die zwingend Google voraussetzen.
Signal sollte da verhältnismäßig unproblematisch sein, die haben ja ihre eigene Push-Implementation, falls obiges fehlt, was ist da das spezifische Problem?
Threema bekommt man auch abseits des GPlay, die haben dann aber nur polling iirc.

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@cherti Mein spezifisches Problem damit ist, dass ich die dann alle händisch herunterladen, prüfen, installieren und updaten muss, soweit ich das sehe. Und falls es nicht schon fertig gebaute .apks gibt, die auch noch selbst bauen muss. Also eigentlich all das, was eine brauchbare Softwareverwaltung (wie zB F-Droid) mir abnehmen würde.

Polling geht halt zunehmend auf den Akku, vor allem wenn das jede App einzeln tut. Mir ist aber auch klar, dass eine Alternative Zentralisierung bedeutet.

@psy Signal und Threema haben beide eingebaute Autoupdater, wenn du deren Standalone-APKs installierst. Polling bei Threema wirst du wohl nur mit microg oder Googlediensten los (und auch Signals Push-service wird einen Akkuimpact haben, wenn auch klein iirc).
Für alles andere: die ganze Plattform ist schon relativ stark um GPlay gebaut, microg+Aurorastore funktioniert relativ gut, aber ja, off-Google ist Android nicht so supersmooth leider.

@cherti @psy Das mit Threema und Signal kann ich so bestätigen. Das läuft bei mir genau so, dass mir die Apps Updates über eine Push Notifikation anzeigen und ich direkt aktualisieren kann.

@psy das geht dann tatsächlich auch in die Frage über, was ich, falls gefragt, non-tech-Menschen empfehlen würde, wenn's privacy-preserving sein soll… und ich befürchte die Antwort ist 'n iPhone, weil man Android zwar relativ privacy preserving umbauen kann, aber die UX geht halt leider richtig in den Keller, weil du ohne Playstore schon ein Problem mit App-Verfügbarkeit bekommst. 😕

Für techy people mit höherer Schmerzgrenze geht das, für non-tech-people ist das imho leider illusorisch…

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